Was ist eine nachrangige Namensschuldverschreibung?

Schuldverschreibungen sind Forderungspapiere, für die der Besitzer (Anleger) Zinsen erhält. Ähnlich wie bei einem Kredit überlässt der Anleger mit einer Schuldverschreibung dem Aussteller (EmittentDer Herausgeber eines Wertpapiers wird als Emittent bezeichnet.) einen bestimmten Geldbetrag für einen vereinbarten Zeitraum. Durch den Kauf der Schuldverschreibung wird der Anleger zum Gläubiger. Der EmittentDer Herausgeber eines Wertpapiers wird als Emittent bezeichnet. wird zum Schuldner und verpflichtet sich, die Geldforderung des Gläubigers am Ende der vereinbarten Zeit (Laufzeit) zurückzuzahlen. Zudem muss er den Betrag laufend verzinsen. Der EmittentDer Herausgeber eines Wertpapiers wird als Emittent bezeichnet. einer Schuldverschreibung beschafft sich auf diese Weise Geld, ohne dass er dafür bei einer Bank oder Sparkasse einen Kredit aufnehmen muss.

Die Namensschuldverschreibung ist eine spezielle Form der Schuldverschreibung, bei der jeder Besitzer namentlich bekannt ist. Namensschuldverschreibungen sind nicht übertragbar und können nicht an der Börse gehandelt werden. Anleger erzielen mit den Zinserträgen einer Namensschuldverschreibung Einkünfte aus Kapitalvermögen und können Sparerfreibeträge im Rahmen ihrer persönlichen Steuererklärung nutzen. Das Gegenstück zur Namensschuldverschreibung ist die Inhaberschuldverschreibung. Die Namensschuldverschreibung bei der ProReal Deutschland-Serie unterliegt einem sogenannten „qualifizierten Rangrücktritt“. Die Ansprüche der Anleger, insbesondere auf Zinsen und auf Rückzahlung, sind nachrangig. Die Anleger treten mit ihren Ansprüchen aus diesen Namensschuldverschreibungen im Rang hinter alle anderen Gläubiger der Emittentin, die keinen Rangrücktritt erklärt haben und daher vorrangig befriedigt werden, zurück.

Seit Juli 2018: Die ISARIA Wohnbau AG investiert selbst 65 Millionen Euro in das bestehende Investitionsportfolio des ProReal Deutschland 6. Zusätzlich erklärt das Unternehmen hierfür einen Rangrücktritt hinter die ProReal-Gelder. Mit dem Eigeninvestment und der Rangrücktrittserklärung unterstreicht der Mutterkonzern Vertrauen in die Projekte und die gleichgerichtete Interessenslage mit den Anlegern. Mit einer DiversifikationAufteilung des Gesamtvermögens auf verschiedene Anlageformen, Länder und Branchen mit dem Ziel, das Ertragsrisiko zu reduzieren. über elf Investitionsprojekte und dem Risikopuffer von über 65 Millionen Euro erhöht sich das Sicherheitsprofil des ProReal Deutschland 6 erneut.