12.02.17 - Kundeerfahrung

Wir haben seit vielen Jahren Investments in GFF-Produkte. Während bis ca. 2010 die Renditen OK waren, läuft es seither extrem unbefriedigend. Bes. in 2016 sind signifikante Verluste aufgetreten, während trotz weltweit niedrigem Zinsniveau andere Anlagen besser liefen oder zumindest wertstabil waren. Ich denke, bei den Zertifikaten von apano ist die Luft heraus:
Entweder ist die Kostenstruktur (Provisionen etc) so ungünstig, dass die im Markt erzielbaren gegenüber vor ca. 10 Jahren erzielbaren niedrigeren Renditen durch die Kosten aufgezehrt werden oder der technologische Vorsprung, den apano mit den Computerprogrammen vor 10 jahren noch hatte, durch bessere Konkurrenz nicht mehr besteht (oder beides).

apano-Antwort

Bei den Global Futures Funds handelt es sich um kapitalgeschützte Investments, die zwei sehr deutliche Zielvorgaben haben: Zum einen sollen sie sich möglichst unabhängig von traditionellen Aktien- und Rentenmärkten Wertentwicklung aufweisen und zum anderen sollen sich die dabei zwangsläufig auftretenden Wertschwankungen in vorgegebenen Grenzen (15 - 20 % im Jahresdurchschnitt) halten. 

Mit Man Investments steht ein sehr erfahrener Handelsberater hinter der Handelskomponente dieser Zertifikate. Richtig ist, dass der Handel einem computerbasierten Handelsansatz folgt. Mehr als 4.000 Preissignale von über 360 Börsen werden mathematisch charttechnisch analysiert. Das Ergebnis dieser Analyse besteht darin, dass steigende oder fallende Markttendenzen feststellt werden. Daraus werden automatisch Handlungsempfehlungen abgeleitet und Futures-Kontrakte erworben. 

Der jeweilige Kapitaleinsatz bestimmt das Handelssystem unter Berücksichtigung der vorgegebenen Gewichtungen der genutzten Anlageklassen. Details dazu finden Sie in den jeweiligen Monatsberichten. Die im Vermögen gehaltenen Wertpapiere werden permanent analysiert und beobachtet, um der Regel "Verluste begrenzen und Gewinne laufen lassen!" gerecht zu werden. Dies geschieht emotionslos, 24 Stunden am Tag, weltweit und rund um die Uhr. 

Wir nehmen mit Freude zur Kenntnis, dass Ihnen die bis 2010 erzielten Ergebnisse gefallen. Wie sieht es danach aus? 

Ein beispielhafter Blick auf die Global Futures Fund Garantiezertifikate 1 exklusiv schafft hier Klarheit. 
Die Jahresergebnisse im Einzelnen sind: 

2009: - 13,9 %; 
2010: + 18,6 %; 
2011: -5,2 %; 
2012: +0,7 %; 
2013: -8,8 %;
2014: + 29,9 %; 
2015: - 2,2 %; 
2016: -9,4 %. 

In dem Zeitraum 2009 - 2016 sind sowohl gute Jahre, als auch die härtesten und herausforderndsten Jahre für Trendfolgeinvestments enthalten. 

Im Vergleich zu den herausforderndsten Aktienjahren (2200 Punkte im DAX im Jahre 2002) sehen die leider angefallenen Negativjahre moderat und manierlich aus. 

Gerne erklären wir Ihnen nachvollziehbar, woran es liegt, dass es in früheren Jahren größere Wertzuwächse bei Trendfolgern gab. 

Weder hat das mit der Kostenstruktur zu tun (im Gegenteil, in den 90er Jahren des letzten Jahrtausends waren die Gebühren deutlich höher), noch mit der Reduzierung des technischen Vorsprungs (Man AHL als Handelsberater beschäftigt über 80 wissenschaftliche Mitarbeiter zur Fortentwicklung des Handelssystems) und schon gar nicht in besserer Konkurrenz (Man AHL hat heute weniger Mitbewerber als noch 2004). 

Die Erklärung ist einfacher: Trendfolgeinvestments bekennen sich dazu, dass Angebot und Nachfrage an den Märkten zu Preisen führen. Diese Preise haben die Eigenschaft, Trends auszubilden. So lange diese marktwirtschaftlichen Gesetze gelten, bilden sich Trends, die sowohl in steigender als auch in fallender Richtung genutzt werden können. In den letzten Jahren ist es jedoch zu zahlreichen Eingriffen in diesen marktwirtschaftlichen Mechanismus gekommen.

"Wir lassen nach Lehmann keine zweite systemrelevante Bank Pleite gehen!" - "Rettungsschirme für Irland!" - "Rettungspakete für Griechenland!" - "Zur Not werfen wir das Geld mit Hubschraubern ab!" - "Wir werden alles Erforderliche tun, um den Euro zu erhalten!" sind allesamt Ankündigungen, die den Drehzahlmesser der Gelddruckmaschinen nach oben schnellen lassen. 


Da die jeweiligen Zentralbanken sehr mächtig sind, bestimmten in diesen Ausnahmesituationen nicht Angebot und Nachfrage den Preis, sondern als dritte Einflussgröße kam die Politik hinzu. 
Das hat schnelle und unangekündigte Trendwechsel zur Folge; diese kosteten einem Trendfolgeinvestment jedes Mal Geld (Verluste durch das "auf der falschen Marktseite engagiert sein" und Transaktionskosten für die notwendige Umschichtung). 
Die Algorithmen von Man AHL Trend sind allerdings lernfähig. 

Vor dem Hintergrund, dass wir davon ausgehen, dass es auch langfristig zu der Marktwirtschaft keine Alternative gibt, gehen wir davon aus, dass Angebot und Nachfrage zu Marktpreisen führen und sich wieder nachhaltige Trends ausbilden werden. 


Daher hoffen wir berechtigt, dass wir Sie auch in Zukunft wieder zu den zufriedenen Kunden unseres Hauses zählen dürfen. 

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. 


Mit freundlichen Grüßen 


Christian Schmidt
Senior Wertpapierspezialist
apano GmbH

Jetzt apano bewerten!