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apano-Stimmungsindex

Erstellt von apano GmbH |

Täglicher Kommentar der apano-Fondsberater

Nach der jüngsten Umfrage von Reuters liegt Joe Biden derzeit 13 Prozentpunkte vor Donald Trump, das ist der bislang größte Vorsprung des Herausforderers. Die Amerikaner kritisieren den Umgang des US-Präsidenten mit der Corona-Pandemie und den Protestaktionen gegen die Polizeigewalt. CNN kam bei seiner Erhebung kürzlich zu einem ähnlichen Ergebnis. Da Donald Trump aber aus Sicht der Börsianer der wirtschaftsfreundlichere Politiker ist, bleibt abzuwarten, wie sich die Fortsetzung einer solchen Tendenz auf die Märkte auswirkt. Es ist auch sicher ein Trugschluss, zu glauben, dass bei einem Sieg von Joe Biden die USA wieder auf Schmusekurs mit der EU und China gehen. Die Entfremdung hat schon vor vielen Jahren begonnen. Nach jüngsten Zahlen zu den Käufen landwirtschaftlicher Güter (insbesondere Soja) und auch bekräftigt durch eine Aussage des US-Handelsbeauftragten Lighthizer hält sich China – so weit es kann – bislang an die Abmachungen des Phase 1 Handelsabkommens. Ein Treffen auf Hawaii zwischen den beiden Außenministern Mike Pompeo und Yang Jiechi wurde hingegen als zwar konstruktiv bezeichnet, jedoch zeigten beide Seiten in politischen Themen wie Hongkong, Taiwan und Xinjiang keinerlei Anzeichen einer Kompromissfindung. Nahezu zeitgleich mit diesem Treffen unterschrieb der US-Präsident einen im Mai verabschiedeten Gesetzestext, der Sanktionen gegen China wegen des Vorgehens gegen die muslimische Minderheit der Uiguren vorsieht. China reagierte erwartungsgemäß entrüstet, bezeichnete dies als weiteren „groben“ Versuch der USA, sich in innere Angelegenheiten einzumischen und droht mit „harter Antwort“. US-Finanzminister Mnuchin hat die Verhandlungen mit der EU über eine Digitalsteuer für beendet erklärt. Frankreich reagiert verärgert. Das ist jetzt zu beobachten, ob Frankreich/die EU eine solche Steuer im Alleingang einführen. Laut Financial Times soll Mnuchin den Regierungen in London, Paris, Rom und Madrid (nicht aber Berlin!) in einem Brief an die jeweiligen Finanzminister mit Sanktionen gedroht haben, sollte die Digitalsteuer kommen. Laut einer Bloomberg-Statistik hat sich der Anteil der „überkauften“ Aktien (=RSI>70) innerhalb des MSCI ACWI von 25% per Anfang Juni auf jetzt fast 0% abgesenkt. Damit hat die Korrektur der Vorwoche die Märkte aus technischer Sicht ein gutes Stück bereinigt.

Mit dem apano-Stimmungsindex berechnet apano Investments seit 2012 täglich die globale Marktstimmung und steuert damit u.a. die hauseigenen Investmentfonds „apano HI Strategie 1“ und „apano Global Systematik“.

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Über apano-Stimmungsindex

Marktstimmung erkennen

Ob eine Finanzanlage erfolgreich ist, hängt maßgeblich davon ab, ob die Investition zur Richtung des Marktes passt. Wie kann jedoch die Marktstimmung zuverlässig identifiziert werden? Hierzu hat das Investment-Team von apano über Jahre hinweg ein eigenes System entwickelt: den apano-Stimmungsindex.

Sie können dem apano-Stimmungsindex und dem täglichen Beraterkommentar entweder auf dieser Seite, aber auch auf Facebook und Twitter folgen.

Steuerung der apano-Fonds

Der apano-Stimmungsindex identifiziert täglich die global vorherrschende Marktstimmung. Gemäß der gemessenen Marktstimmung (optimistisch, zuversichtlich, neutral oder pessimistisch) werden die beiden apano-Fonds, der der vermögensverwaltende Mischfonds apano HI Strategie 1 und der mit Wertsicherungskonzept an die Aktienmärkte angelehnte apano Global Systematik so eingestellt, dass sie von der jeweils aktuellen Situation profitieren können.

Schlüsselmärkte des apano-Stimmungsindex

Derzeit werden täglich 17 Schlüsselmärkte beobachtet, deren Verhalten die Stimmung (optimistisch, zuversichtlich, neutral oder pessimistisch) der globalen Anleger widerspiegelt. Zu diesen Märkten gehören beispielsweise der weltweit bedeutendste US-amerikanische Aktienindex S&P 500, der deutsche Aktienindex DAX, das Börsenbarometer Europas STOXX Europe 600, Asiens bedeutendster Aktienindex Nikkei 225, Anleihemärkte wie der Deutsche Rentenmarkt und auch Rohstoffmärkte wie Gold oder Kupfer. Neben diesen Schlüsselmärkten werden noch zwei wichtige Volatilitätsindizes gemessen. So können auch schnelle Veränderungen zeitnah erkannt und das Portfolio entsprechend angepasst werden.